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Bewerbungstipps
Anzeigen richtig lesen
Merkmale von Stellenanzeigen
Eine wichtige Form der Personalanwerbung ist die Stellenanzeige. Vergleicht
man Stellenzeigen, so lässt sich feststellen, dass diese zwar
immer firmenspezifisch und damit individuell gestaltet sind, aber
dennoch
fast immer folgende Merkmale aufweisen:
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Die Vorstellung des Unternehmens
Die Branche, die Unternehmensgröße, Umsatzhöhe, Anzahl der Mitarbeiter,
Märkte, Firmenphilosophie und das Leistungsprogramm wie Produktprogramm
oder Dienstleistungen, etc.
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Die Beschreibung der zu besetzenden Position
Stellenbezeichnung, die Aufgaben des zukünftigen Stelleninhabers
sowie dessen Vollmachten, Weiterentwicklungsmöglichkeiten etc.
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Die erwarteten Voraussetzungen
Ausbildung, Alter, Berufserfahrung, Weiterbildung, persönliche
Eignungsmerkmale wie Teamfähigkeit, Belastbarkeit, etc.
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Kontaktaufnahme mit dem Stellenausschreiber
Firmenadresse und Ansprechpartner.
Auswertung von Stellenanzeigen
Wer sich auf eine ausgeschriebene Stelle bewerben möchte, sollte
die Stellenanzeige systematisch lesen und auswerten. Das Anforderungsprofil
des Stellenausschreibers und das Eignungsprofil des Stellensuchenden
sollten weitgehend zusammenpassen. Ziel der Analyse sollte sein, herauszufinden,
welche der ausgeschriebenen Anforderungen unbedingt erfüllt werden
müssen (Muss-Anforderungen) und welche möglichst erfüllt
werden sollten (Kann-Anforderungen).
Neben den Leistungsanforderungen sind immer auch persönliche Eignungsmerkmale
gefordert, die der Bewerber erfüllen sollte. Diese können
in engem Zusammenhang mit der Unternehmenskultur und dem Unternehmensleitbild
des Stellenausschreibers stehen und lassen sich mit dem Oberbegriff
Sozialkompetenz am besten abgrenzen.
Nachstehend sollen zwei Stellenanzeigen ausgewertet und interpretiert
werden. Bei der Entscheidungsfindung sollten Sie ähnlich vorgehen
und alle relevanten Aspekte und Informationen der Anzeige analysieren
und notieren, die für Sie wichtig sind.
Beispiel Mitarbeiter/in Qualitätswesen
Aufmachung der Anzeige
Die Stellenanzeige gehört zu den klassischen Formen der Personalanwerbung
und variiert in der Gestaltung und in der Größe. Neben der Such- und
Ausschreibungsfunktion für eine vakante Stelle spiegelt sie das Firmenimage
wider und ist ein wichtiges Medium der Selbstdarstellung von Unternehmen. Mit
der Anzeigengröße und der Gestaltung entsteht ein Bild, das ein Unternehmen
nach außen vermittelt.

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Die Aufmachung und die Ansprache der vorliegenden Anzeige ist sachlich und
setzt den Schwerpunkt auf die zu besetzende Position und die Erwartungen an
den Bewerber.
Sie weist im Übrigen auch die gebräuchlichen Merkmale und Gliederungspunkte
auf, die oben beschrieben worden sind. Das Anzeigenformat entspricht der Wichtigkeit
der zu besetzenden Position und bringt durch die gewählte Größe
den entsprechenden und erwünschten Aufmerksamkeitswert. Die Anzeigenschaltung
erfolgte in einer regionalen Tageszeitung.
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Das Unternehmen
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seit 1824
Das Unternehmen blickt auf eine lange erfolgreiche Tradition zurück und
ist bereits 180 Jahre alt. Also deutlich älter als die meisten Unternehmen
in Deutschland. Dies spricht außerdem für Kontinuität und
Sicherheit.
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Mittelständisches Unternehmen
Mittelständische Unternehmen sind in aller Regel geprägt durch kurze
und schnelle Entscheidungswege, schnelle Reaktionszeiten auf Marktveränderungen,
niedrigen Organisationsgrad, hohe Flexibilität, Dezentralisierung von Entscheidungsaufgaben,
die den Mitarbeitern oftmals beträchtliche Gestaltungsspielräume bei
der Realisierung vorgegebener Ziele einräumen. Daneben sind mittelständische
Unternehmen durch wenige Hierarchien gekennzeichnet. Das Arbeitsumfeld und
die Organisation sind durchaus nicht mit einem Konzern vergleichbar.
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Gesenkschmiedeindustrie
Hier ist die Branche bereits beschrieben. Die Gesenkschmiedeindustrie
ist im Bereich der Metallumformung tätig. Hierfür bedarf es hohes Spezialwissen
im Bereich der Metallbearbeitung.
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Unsere Hauptkunden sind ...
Die Kunden kommen aus den unterschiedlichsten Branchen wie Fahrzeugbau, Großmotorenbau
und Bergbau. Das Unternehmen ist breit aufgestellt und damit nicht nur von einem
oder wenigen Kunden abhängig. Auch wenn es die Anzeige nicht ausdrücklich
erwähnt, lässt sich daraus schließen, dass das Unternehmen international
tätig ist, und über einen hohen Spezialisierungsgrad sowie länderspezifisches
Spezialistenwissen verfügt.
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als eigenständiges Unternehmen zum Verbund ...
Das Unternehmen gehört mit mehreren anderen Unternehmen zu einem Unternehmensverbund,
also zu einer Holding-Gesellschaft. Das Wort »eigenständig« signalisiert,
dass Entscheidungen offensichtlich weitgehend unabhängig von der Konzern-Holding
getroffen werden können. Die Zugehörigkeit zu einem Verbund sollte
hier durchaus positiv bewertet werden, da es innerhalb einer Unternehmensgruppe
oftmals Weiterentwicklungsmöglichkeiten gibt, die das Einzelunternehmen
vielleicht nicht zu bieten hat. Das Unternehmen ist erfahrungsgemäß im
Verbund auch unabhängiger und nicht so anfällig gegen
konjunkturbedingte Schwankungen.
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den hohen Qualitätsansprüchen ...
Für den Einsatz von Motoren und Maschinen sind hohe Investitionskosten erforderlich.
Die Kunden erwarten deshalb lange Laufleistungen. Maschinen müssen über
viele Jahre und unter teilweise extremen Bedingungen fehler- und wartungsfrei
arbeiten. Für Hersteller von Maschinen oder Maschinenteilen ist deshalb
höchste Qualität ein wichtiges Überlebensmerkmal im internationalen
Wettbewerb geworden. Dies gilt auch für das Stellen ausschreibende
Unternehmen.
Die ausgeschriebene Stelle
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Mitarbeiter/in Qualitätswesen
Gesucht wird der Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin Qualitätswesen. Aus
der Stellenanzeige lassen sich die organisatorische Eingliederung der Stelle
und die Über- und Unterstellungsverhältnisse nicht ohne weiteres erkennen.
Die offerierte Stelle ist nicht als Stelle mit Leitungsfunktion ausgeschrieben,
sondern innerhalb der mittleren oder unteren Führungsebene. Auch gibt es
keine eigene Abteilung Qualitätswesen. Sonst wäre entweder der Leiter
Qualitätswesen oder Leiter Qualitätsmanagement ausgeschrieben worden,
oder aber die Unterstellung wäre hier klar und deutlich formuliert worden.
Beispielsweise »ist dem Leiter Qualitätswesen unterstellt«.
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Idealerweise haben Sie ...
Diese Formulierung lässt generell Spielräume offen,
zieht aber dennoch eine klare Grenze, innerhalb der sich der Stellenbewerber
mit seiner Berufsausbildung und Erfahrung bewegen sollte.
- Ausbildung zum Werkstoffprüfer
Gesucht wird der Mitarbeiter, der in einem zerspanenden Metallberuf
ausgebildet worden ist, idealerweise den Beruf des Werkstoffprüfers erlernt hat. Das
berufsspezifische Know-how, wie metallische Werkstoffe zu untersuchen und ihre
Eigenschaften durch technologische Prozesse zu verändern und die Grundfertigkeiten
in der Metallbearbeitung müssen daher beherrscht werden. Die detaillierten
Kenntnisse der Produktions- und Bearbeitungsschritte und fundiertes Wissen über
den Werkstoff Metall befähigen den Bewerber, Fehler zu erkennen, zu analysieren
und sichere Hinweise zur Vermeidung von Fehlerquellen zu geben. Die Prüfverfahren,
die angewendet werden, unterliegen in Durchführung, Ergebnisdarstellung
und Qualitätssicherung vorgegebenen Normen oder anderen Regelwerken.
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aus mehrjähriger Praxis geläufig
Die ausgeschriebene Stelle richtet sich an zwei Bewerbergruppen.
Einmal den Bewerber mit Ausbildung und anschließender Spezialisierung durch ein Fachhochschulstudium
oder den technisch versierten Praktiker, der nach seiner Ausbildung bereits mehrere
Jahre praktische Erfahrung in diesem Bereich gesammelt hat. Ganz konkret bedeutet
das, dass der Bewerber bereits Erfahrungen gesammelt hat, metallische Materialien
auf innere und äußere Fehler zu untersuchen und eine gleich bleibende
Qualität der hergestellten Produkte sicherzustellen. Der sichere Umgang
mit entsprechenden Prüfgeräten wird vorausgesetzt. Ebenfalls
die genaue Dokumentation der Messergebnisse. Die Ausschreibung richtet
sich daher
nicht
an den Berufseinsteiger.
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Enge Zusammenarbeit mit der Produktion, dem Vertrieb, dem Einkauf
Die hier gestellten Anforderungen an den Stellenbewerber zielen
im Wesentlichen auf seine sozialen Fähigkeiten und Kenntnisse, die in der ausgeglichenen
Persönlichkeit des Bewerbers und seiner Sozialkompetenz begründet
sind.
Verschiede Abteilungen eines Unternehmens wie Produktion, Vertrieb
und Einkauf haben vorgegebene Ziele, die es innerhalb eines Zeitraumes
zu erreichen gilt. Diese Ziele sollten sich am Gesamtunternehmensziel
orientieren. Dennoch kommt es gelegentlich zu Zielkonflikten. So
benötigt
beispielsweise der Vertrieb schnellstmöglich und innerhalb kürzester
Zeit ein neues Produkt in kleiner Auflage. Der Zeitfaktor stehe eindeutig
im Vordergrund, auf die Qualität müsse nicht so genau geachtet
werden, heißt es. Der Einkauf hingegen beansprucht für
sich längere Zeit für die optimale Lieferantenauswahl unter
Qualitätsgesichtspunkten und die Produktion muss eine optimale
Fertigungsmenge bereitstellen, um das Produkt unter Berücksichtigung
von Maschinenrüstzeiten wirtschaftlich zu fertigen.
Ein Zielkonflikt, der häufig auftreten kann, und der vom
Mitarbeiter oder der Mitarbeiterin Qualitätswesen gelöst
werden muss. Hierfür sind Einfühlungsvermögen und
integrierendes Verhalten sowie Vermittlungsfähigkeit zwischen
verschiedenen Abteilungen von großer Bedeutung. Nicht zuletzt
sind aber auch Überzeugungskraft
und Durchsetzungsvermögen gefragt, wenn es um qualitätsrelevante
Fragen geht. Sozialkompetenz und Kooperationsfähigkeit
sind für
diese Stelle besonders wichtig, da der Stelleninhaber keine
Weisungsbefugnis gegenüber den beteiligten Abteilungen
hat.
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zu vermitteln, dass Qualität nicht nur im Handbuch steht
Das Unternehmen beschäftigt sich bereits intensiv mit dem Qualitätsgedanken
und ist sicher auch nach DIN EN ISO 9002 zertifiziert, da ein Qualitätshandbuch
und damit ein Qualitätsdenken bereits begründet worden ist. Hier
geht es um die Weiterführung des Qualitätsgedankens im Hause, durch
den Ausbau der Qualitätssicherungssysteme beispielsweise über Qualitätszirkel
und der visuellen Darstellung der Notwendigkeit zur Qualität im Unternehmen.
Nicht zuletzt geht es um die Verstärkung einer Qualitäts-Denkhaltung,
die sich jeder einzelne Mitarbeiter abteilungsübergreifend
zu Eigen machen sollte.
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gute Englisch- und PC-Kenntnisse
Die geforderten guten Englischkenntnisse untermauern noch einmal
die Annahme, dass das Unternehmen international tätig ist, vielleicht sogar noch weitere
Fertigungsstandorte im Ausland hat, oder aber ausländische Verbundunternehmen,
die innerhalb der Holding zusammengefasst worden sind. So könnte es sein,
dass ein Qualitätszirkel auf Holdingebene, der in englischer Sprache abgehalten
wird, einberufen werden soll. Darüber hinaus wird das Unternehmen ausländische
Kunden- und Lieferantenbeziehungen pflegen. Sicher werden Werksbesichtigungen
mit diesen ausländischen Partnern durchgeführt. Wichtige Fragen zum
Thema Qualität werden dort angesprochen und müssen beantwortet werden.
Oder es werden visualisierte Präsentationen zu diesem Thema gebraucht.
Die PC-Kenntnisse werden zur Erstellung von Analysen, Statistiken,
Dokumentationen von Messergebnissen und der Ergebnisdarstellung im
Bereich Qualitätswesen
sowie deren Visualisierung benötigt.
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Aussagefähigen Bewerbungsunterlagen
Zu den aussagefähigen und vollständigen Bewerbungsunterlagen gehören
das Bewerbungsschreiben, der Lebenslauf mit Foto, die Zeugnisse sowie
Zertifikate und Bescheinigungen, die über die Aus- und Weiterbildung
Auskunft geben.
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Standort Hagen
Die vollständige Adresse des Unternehmens zeigt, dass das Unternehmen
in einer großen Stadt in Nordrhein-Westfalen ansässig ist. Der Stellenbewerber
sollte sich bei Interesse auch die Region und die örtlichen Gegebenheiten
ansehen, wenn er nicht aus der Gegend stammt. Dies ist besonders wichtig bei
einem notwendigen Wohnortwechsel, wenn die Familie betroffen ist. Wie ist die
Infrastruktur vor Ort, gibt es Kindergärten, Schulen Ausbildungsmöglichkeiten
etc.? Ist die Familie bereit, einem Wohnortwechsel zuzustimmen?
Kann man noch zwischen dem derzeitigen Wohnort und dem neuen Arbeitsplatz
hin und her pendeln, etc.?
Beispiel 2 Ausstellungsverkäufer(in)
Bei der Gestaltung der vorliegenden Anzeige wurde eine Kombination
von Bild und Text gewählt, wobei der Bildanteil der Anzeige nahezu
30 Prozent ausmacht. Dem Foto kommt eine wichtige Bedeutung zu. Es
steht im Anzeigenaufbau noch vor den textlichen Informationen und
zeigt eine typische Beratungssituation im Verkauf, die im Fachmarkt
täglich unzählige Male vorkommt.

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Das kundenorientierte Arbeiten und die Verkaufsberatung stehen grundsätzlich
im Mittelpunkt. Dies wird auch in der Rangfolge der erwarteten Voraussetzungen
an die zu besetzende Stelle deutlich. Allen Merkmalen voran, also
noch vor den fachlichen Voraussetzungen steht die freundliche Verkaufsberatung.
Erst an zweiter Stelle rangieren die fundierten Kenntnisse über
Holzwerkstoffe und Bauelemente.
Der Aufmerksamkeitswert dieser Anzeige ist sehr hoch einzuschätzen,
da Text und Bild kombiniert werden und eine weitere Farbe hinzukommt.
Die Farbe Grün hat nicht nur Signalcharakter, sondern weist auf
den ökologischen Charakter des Werkstoffes Holz hin. Denn Holz
gehört zu den nachwachsenden Rohstoffen und wird deshalb als
besonders umweltfreundlich eingestuft.
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Das Unternehmen
Das Fachhandelsunternehmen und dessen Produkte und Dienstleistungen
werden nicht vorgestellt. Es muss davon ausgegangen werden, dass das
stellenausschreibende Unternehmen aus der Region Nordhessen durch
sein Renommee und dem hohen Publikums- und Kundenverkehr bereits weithin
bekannt ist.
Die ausgeschriebene Stelle
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Ausstellungsverkäufer(in) für die Abteilung Holz-Innenausbau
Ausstellungsverkäufer und -verkäuferinnen der Abteilung Holz und Innenausbau
arbeiten vorwiegend im Verkauf. Sie beraten sowohl Laien als auch Fachleute über
die richtige Verwendung und Verarbeitung des Werkstoffes Holz und über die
Anwendung von Arbeitstechniken von Holz bearbeitenden Maschinen bzw. Werkzeugen.
Sie stellen für den Endverbraucher das richtige und ausreichende Warenangebot
bereit. Hierzu gehören beispielsweise Hobelware, Profilholz, Leimhölzer,
Spanplatten, Sperrholz, Laub- und Nadelschnittholz, Holz-Bauelemente und -stoffe
für den Innenausbau sowie Holzbearbeitungswerkzeuge und Maschinen, Klebstoffe,
Holz und Holzschutzmittel. Neben der reinen Kundenberatung, die oftmals auch
die Innenraumgestaltung umfasst, können Ausstellungsverkäufer und -verkäuferinnen
auch entsprechende betriebswirtschaftliche Aufgaben übernehmen wie die
Sortimentsgestaltung und Warenbeschaffung, Lagerverwaltung sowie Aufgaben
im Abrechnungs- und Bestellwesen
oder in Marketing und Werbung.
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Freundliche Verkaufsberatung
Von dem Stellenbewerber oder der Bewerberin wird erwartet, dass
er/sie durch seine/ihre gewinnende und freundlich zuvorkommende
Persönlichkeit überzeugt.
Auftritt und Aussehen wirken sympathisch. Das Interesse am Kunden und dessen
spezifischen Problemen zeigt sich im positiven Verhalten des Verkäufers
gegenüber der Kundschaft. Es geht darum, dem Kunden Lösungen für
seine Probleme zu verkaufen. Der Kunde soll den Eindruck erhalten, dass das Verkaufsgespräch
zwischen dem Verkäufer und ihm einzigartig und individuell ist und nicht
eine stereotypische Wiederholung von ähnlichen Verkaufssituationen. Die
Verkaufsgesprächsführung ist immer kunden- und lösungsorientiert.
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Fundierte Kenntnisse über Holzwerkstoffe und Bauelemente
Zur kompetenten Beratungsleistung gehört das fundierte Wissen über
den Werkstoff Holz und das komplette Umfeld. Hier gilt grundsätzlich: je
umfangreicher das Wissen, um so besser die Beratung. Das Grundwissen zum Thema
Holz beginnt mit dem mikro- und makroskopischen Aufbau von Hölzern, den
verschiedenen Holzarten und Holzsorten, den Eigenschaften von Hölzern, den
Klassifizierungsmerkmalen, Verhalten des Holzes gegenüber Schall, Feuchtigkeits-
und Temperatureinflüssen und endet bei den Holzschäden und deren Beseitigung
durch Holzschutzmaßnahmen. Neben diesen Kenntnissen werden weitere Kenntnisse
im Bereich der Holzwerkstoffe und deren Be- und Verarbeitung erwartet. Hierzu
zählen Furnierplatten, Tischlerplatten, Parkett, Sperrtüren, Flachpressplatten,
Strangpressplatten, Holzfaserplatten bis hin zu Türen, Fenster, Fußböden
aus Holz, Trennwände, Dämmstoffe, Wandvertäfelungen und
Deckenverkleidungen sowie Innenraumgestaltung.
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Gestaltung und Pflege der Ausstellung
Im Bereich der Ausstellung werden Einrichtungslösungen und Innenräume
gezeigt, die mit Holz und Holzwerkstoffen gestaltet sind. Daneben werden Holzwerkstoffe
und Bauelemente zum Verkauf angeboten. Hier sollen sich Kunden durch Ideen und
Anregungen für die private Raumgestaltung und Einrichtung sowie den eigenen
Innenausbau inspirieren lassen. Der ansprechenden Gestaltung und optimalen Pflege
kommt deshalb eine hohe Bedeutung zu. Die positive und einladende atmosphärische
Wirkung einer Ausstellung wirkt sich bereits im Vorfeld des Verkaufsgespräches
vorteilhaft aus. Sie wirbt für die Produkte und hilft nachhaltig auf der
Argumentationsseite, um einen positiven Gesprächsabschluss herbeizuführen.
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Angebots-Erstellung
Für das Erstellen von Angeboten werden moderne Softwarelösungen eingesetzt,
die beherrscht werden müssen. Der Umgang mit Anwendersoftwaresystemen sollte
deshalb vertraut sein. Komplexe Angebote umfassen nicht nur Menge und Preise
unterschiedlicher Produkte etc. sondern auch Aufmaße, Montagepläne
und Planungshilfen, die maßgenau und detailliert ausgeführt werden
müssen. Bauzeichnungen mit Raummaßen werden von den Kunden mitgeführt
und müssen verstanden und interpretiert werden, um optimal planen und anbieten
zu können. Darüber ist die Preis- und Angebotspolitik des Hauses mit
den verschiedenen Rabattsystemen und Mengenstaffelungen bis hin zur Versandkostenplanung
bei der Angebots-Erstellung zu berücksichtigen.
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Unterstützung des Wareneinkaufs
Hierbei wird es in erster Linie um die bedarfsorientierte Bereitstellung
der Warensortimente handeln. Die Ware muss ständig in ausreichender Menge und
Qualität verfügbar sein. Lagerabgänge sind mittels Bestandsführungssystemen
wie Bestandslisten und EDV-unterstützter Bestandsführung sowie Datenerfassungssystemen
sichtbar zu machen und an den Bereich Einkauf weiterzuleiten. Optimale Lagermengen,
Bestellmengenoptimierungen und Meldebestände werden mit dem
Einkauf zusammen im Hinblick auf Lieferzeiten erarbeitet.
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Sicheren Arbeitsplatz in einem expandierenden Unternehmen
Das Unternehmen schwimmt ganz offensichtlich erfolgreich auf der
Do it yourself-Welle und expandiert. Die handwerkliche Selbsthilfe
hat in den vergangenen Jahren
deutlich zugenommen. Die Industrie stellt hierfür entsprechende Produkte bereit,
die auch von Laien verarbeitet werden können. Handwerker werden nicht mehr
mit allen Aufgaben im privaten Sektor beauftragt, da die Kosten relativ hoch
sind. Dieser Trend wird sich in den kommenden Jahren noch deutlich verstärken,
sodass im Bereich der Bauchfachmärkte zusätzlicher qualifizierter Personalbedarf
und zusätzliche Arbeitsplätze benötigt werden.
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Flexible Arbeitszeit
Durch die Veränderung des Ladenschlussgesetzes sind längere Öffnungszeiten
bis 20.00 Uhr üblich geworden. Hierauf können sich größere
Handelsfirmen mit vielen Mitarbeitern durch flexible Arbeitszeiten und variablen
Arbeitszeitregelungen, die mit einzelnen Mitarbeitern abgestimmt werden, deutlich
besser einstellen, als kleine Einzelhandelsgeschäfte, die durch die neuen Öffnungszeiten
deutlich benachteiligt werden. So werden regelmäßig Kernarbeitszeiten
für die Mitarbeiter festgelegt und mit einem flexiblen
Anteil kombiniert, dieser variiert im Zeitablauf.
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Selbstständiges Arbeiten in einem netten Kollegen-Team
Selbstständiges und eigenverantwortliches Arbeiten sind die notwendigen
Voraussetzungen für den erfolgreichen Verkauf. Selbstständig bedeutet
eine Kundenanfrage in einen Auftrag umzuwandeln und diesen vom Angebot bis zur
Warenauslieferung zu managen. In arbeitsteiligen Fachhandelsunternehmen gibt
es mitunter Spezialisten, die im Bedarfsfall herangezogen werden können.
Dennoch bleibt die Gesamtverantwortung zur Abwicklung eines Kundenauftrags beim
Ausstellungsverkäufer. Gegenseitige Hilfestellung ist selbstverständlich
und Teil guter Teamarbeit.
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Gründliche Einarbeitung
Unternehmen haben immer ein Interesse daran, neue Mitarbeiter
schnellstmöglich
in den Arbeitsprozess zu integrieren. Eine gründliche Einarbeitung, die über
einen Einarbeitungsplan festgelegt wird, fördert die schnelle Integration.
Auch wenn der neue Stelleninhaber bereits Erfahrungen aus anderen Unternehmen
mitbringt, gibt es tendenziell doch firmenspezifische Besonderheiten im Organisations-
und Arbeitsablauf oder ein differierendes Produktsortiment, sodass immer eine
gründliche Einarbeitung erfolgt.
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Schulungen und Weiterbildung
Sowohl das inserierende Unternehmen, als auch die Hersteller
der vom Fachhandel vertriebenen Produkte haben ein Interesse
an Schulungen und Weiterbildungen,
da sich die Produktvielfalt erhöht und damit auch die erforderliche Beratungskompetenz.
Schulungen werden regelmäßig von Fachhandelsseite aber auch von der
Industrie - dort auf eigene Kosten durchgeführt.
Hier insbesondere dann, wenn von der Industrie Systemelemente
im Einrichtungsbereich angeboten werden, die besonders beratungsintensiv sind.
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